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Haus-Museum von „Georgi Kirkov“

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Georgi Kirkow (1867–1919), bekannt als „der Meister“, war eine vielseitige bulgarische Persönlichkeit, die als Publizist, Parlamentarier, Politiker, Sozialist und Gewerkschaftsaktivist tätig war. Er galt als charismatischer politischer Redner und absolvierte seine Ausbildung in Russland und Wien.

Kirkow engagierte sich aktiv im bulgarischen sozialistischen Journalismus und war Herausgeber des „Rabotnicheski Vestnik“. Auf Anregung der Redaktion und der Leserschaft stellte er 1900 unter dem Pseudonym „Meister Gocho Zulyama“ eine Sammlung seiner Werke in dem Buch „Dremigradski Smesheila“ zusammen, was zu seinem Spitznamen „der Meister“ führte.

Als Abgeordneter in der Nationalversammlung setzte sich Kirkow leidenschaftlich für die Interessen der Arbeiterklasse und den allgemeinen Fortschritt und die Modernisierung Bulgariens ein. Über die Landesgrenzen hinaus erlangte er als Vertreter in internationalen sozialistischen Foren Respekt.

In Anerkennung seiner Verdienste wurde Kirkows Haus 1955 zum Kulturdenkmal erklärt und untermauerte damit seinen nachhaltigen Einfluss auf die bulgarische Geschichte und Kultur.

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