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Sommer-Bühnenvarieté

Kunst & Kultur

Die Sommerbühne in Borisova Gradina nimmt einen besonderen Platz im kulturellen Erbe Sofias ein und dient seit Mitte des 20. Jahrhunderts als beliebter Veranstaltungsort. Ursprünglich mit einer großen Holzbühne ausgestattet, spricht ihre im Laufe der Jahre erfolgte Umgestaltung Bände über ihre Bedeutung in der Kulturszene Sofias.

In den 1950er Jahren wurde die Bühne erweitert und von einer trapezförmigen zu einer ovalen Form umgestaltet. Diese Neugestaltung zielte darauf ab, größere Aufführungen, darunter Tanz- und Theaterproduktionen, zu ermöglichen und ihre Rolle als vielseitiger Kulturraum zu unterstreichen.

In ihrer Blütezeit in den 1950er und 1960er Jahren bot die Bühne jeden Freitag und Samstag Blaskapellenauftritte mit einem vielfältigen Repertoire, das von Märschen und Walzern über Suiten, Opernausschnitte, Jazzstücke, Ouvertüren bis hin zu Symphonien reichte. Im Laufe der Zeit entwickelte sich der Veranstaltungsort weiter und bot in den 1970er Jahren sonntagmorgens Kinderstücke an.

Ein schwerer Rückschlag ereignete sich jedoch 2005, als die Bühne durch einen Brand zerstört und erheblich beschädigt wurde. Bürgermeister Bojko Borissow reagierte daraufhin und erließ 2007 die Anordnung, die Sommerbühne in ihrer ursprünglichen Form wiederherzustellen. Bei der Restaurierung wurde Wert auf Authentizität gelegt. Dabei wurden nur wenige Fotos des städtischen Unternehmens „Stara Sofia“ und Archivmaterial aus Filmen wie „Ljubimez 13“ und „Alles ist Liebe“ verwendet.

Adresse:
Sofia, Borisova-Garten

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