Stefan Tanev war in der Zwischenkriegszeit eine herausragende Persönlichkeit des bulgarischen Journalismus. Als Chefredakteur der auflagenstarken Zeitung „Morning“ übte er 33 Jahre lang großen Einfluss auf die damalige Medienlandschaft aus. Leider ereilte ihn ein turbulentes Schicksal: Er wurde vom Volksgericht verurteilt, als „Gelbsiegel-Tycoon“ gebrandmarkt und starb schließlich im Gefängnis.
Eine Gedenktafel zu Stefan Tanevs Vermächtnis ist an einem Zaunpfahl an seinem ehemaligen Wohnhaus in der Wassil-Aprilov-Straße 3 in Sofia angebracht. Sie erinnert an seinen bedeutenden Beitrag zum bulgarischen Journalismus, trotz der schwierigen Umstände in seinen späteren Jahren.
