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Denkmal für Wassil Lewski

Denkmäler

Das Wassil-Lewski-Denkmal auf dem Apostelplatz in Sofia ist eines der ersten Denkmäler der Stadt nach der Befreiung Bulgariens. Es wurde vom Architekten Adolf Václav Kolar entworfen und im Oktober 1895 eingeweiht. Die Mittel für den Bau wurden durch freiwillige Spenden von Bürgern und Gemeinden im ganzen Land aufgebracht.

Das aus grauem Bojan-Granit gefertigte Denkmal wurde dem italienischen Steinmetz Abramo Peruchetti anvertraut. Das Medaillon mit dem Reliefporträt des Apostels wurde vom Wiener Bildhauer Rudolf von Weir entworfen. Die Kandelaber und Ketten, die das Denkmal umgeben, stammen von der Wiener Firma „Rudolf Philipp Waagner“.

Wassil Iwanow Kuntschew, bekannt als Wassil Lewski, nimmt als Nationalheld einen bedeutenden Platz in der bulgarischen Geschichte ein. Er war ein bekannter Ideologe und Organisator der bulgarischen Nationalrevolution. Er gründete die Innere Revolutionäre Organisation (IRO) und erhielt den Titel „Apostel der Freiheit“ für seine Rolle bei der Organisation eines revolutionären Netzwerks zur Befreiung Bulgariens von der osmanischen Herrschaft. Levski schwebte eine Republik vor, die von Gleichheit unabhängig von Nationalität und Religion geprägt war. Er erhielt die Spitznamen „Der Diakon“ und „Gingibi“.

Wassil Levski wurde am 27. Dezember 1872 in der Nähe des Gasthauses Kakri bei Lowetsch von der türkischen Polizei gefangen genommen. Anschließend wurde er am 18. Februar 1873 (altrussisch: 6. Februar) in der Nähe von Sofia hingerichtet. Das Denkmal steht an der Stelle, an der Levski gehängt wurde, und erinnert an sein bleibendes Vermächtnis und den Kampf für die Befreiung Bulgariens.

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