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Denkmal für Vladimir Dimitrov – Meister

Denkmäler

Das Denkmal für Wladimir Dimitrow vor dem Gebäude des Bulgarischen Künstlerverbandes in Sofia ist identisch mit dem Denkmal vor der größten und bedeutendsten Kunstgalerie des Landes, der Kunstgalerie „Wladimir Dimitrow – Meister“ in Kjustendil. Die beiden Denkmäler, die vom talentierten Künstler Velichko Milenkov geschaffen wurden, sind eine Hommage an den berühmten Künstler.

Geboren 1882 im Kjustendiler Dorf Florosh, begann Wladimir Dimitrow – Meister seine künstlerische Laufbahn 1903 mit dem Eintritt in die Zeichenschule in Sofia, wo er bis 1910 studierte, ohne das Programm jedoch abzuschließen. Von 1911 bis 1918 unterrichtete er Kalligrafie am Swischtow-Gymnasium, wo er Nikolai Liliew kennenlernte. Dimitrow nahm am Balkankrieg, am Krieg der Alliierten und am Ersten Weltkrieg teil und dokumentierte seine Erlebnisse in zahlreichen Zeichnungen, die das Leben in den Schützengräben darstellen.

Nach dem Krieg schlug Dimitrovs Kunst eine neue Richtung ein, die von zeitgenössischen Kritikern oft mit modernistischen europäischen Einflüssen in Verbindung gebracht wurde – eine Ansicht, die er ablehnte. Er glaubte an die Kraft des Naturalismus und sah darin den Weg zu perfekter klassischer Form und tiefer Emotion. Anfang der 1920er Jahre stellte er gemeinsam mit seinem Cousin Nikola Georgiev aus und erhielt begeisterte Kritiken.

1921 nahm er an der Akademischen Jubiläumsausstellung teil und organisierte 1922 seine erste Einzelausstellung in der „Königlichen Manege“. Seine Werke lösten Debatten zwischen Traditionalisten und Verfechtern innovativer Strömungen in der bulgarischen Kunst aus. Nach den Kriegen schuf Dimitrov Öl- und Aquarelllandschaften, die sich durch Kühnheit und leuchtende Farben auszeichneten. Seine Landschaften der „spirituellen Ekstase“ verwendeten oft nur zwei oder drei Farben. Der Künstler malte zwischen 1919 und 1921 eine Serie von sechs Selbstporträts und schuf fesselnde Bilder von Zigeunerinnen, die für ihre Energie und Ausdruckskraft bekannt waren. Um 1920 begann er mit dem „Erntezyklus“, der von feurig-violetten Tönen, minimalistischer Figuration und einem Gefühl intensiver Flammen und Hitze geprägt war.

Vladimir Dimitrov – Meister starb am 24. September 1960 in Sofia und hinterließ ein bleibendes Erbe in der bulgarischen Kunst.

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