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Denkmal für Giuseppe Garibaldi

Denkmäler

Das Denkmal für Giuseppe Garibaldi auf dem nach ihm benannten Platz im Zentrum Sofias wurde am 13. Juni 2010 offiziell eingeweiht. Es zeigt den Revolutionär zu Pferd, einen Säbel schwingend, während das Pferd auf den Hinterbeinen steht. Die Bronzekomposition steht auf einem Steinsockel. Dieses eindrucksvolle Denkmal war ein großzügiges Geschenk der italienischen Botschaft in Bulgarien an Sofia und wurde vom bulgarischen Bildhauer Georgi Chapkanov geschaffen.

Giuseppe Garibaldi, eine wichtige politische Persönlichkeit Italiens, spielte eine entscheidende Rolle bei der italienischen Vereinigung und der italienischen Revolution. Als Patriot und Revolutionär unterstützte er zudem offen die bulgarischen nationalen Befreiungskämpfe vor der Befreiung Bulgariens und setzte sich in Italien für die bulgarische Sache ein. Garibaldi, geboren am 4. Juli 1807 in Nizza, trat 1833 Giuseppe Mazzinis Geheimbund „Junges Italien“ bei. Im selben Jahr beteiligte er sich an der Planung eines Aufstands im Piemont, floh jedoch nach dessen Scheitern und wurde in Abwesenheit zum Tode verurteilt. Von 1836 bis 1847 beteiligte er sich aktiv an den nationalen Befreiungskriegen in Lateinamerika.

Garibaldi entwickelte sich zu einem Anführer der revolutionär-demokratischen Fraktion innerhalb der nationalen Befreiungsbewegung und setzte sich für die Vereinigung Italiens ein. 1860 führte er den „Zug der Tausend“ an, der Süditalien befreite und den Sieg der Italienischen Revolution von 1859–1860 sicherte. 1862 und 1867 versuchte er, Rom durch bewaffneten Widerstand von der päpstlichen Herrschaft zu befreien. Im Deutsch-Französischen Krieg von 1870–1871 meldete er sich freiwillig auf französischer Seite. Garibaldi starb 1882 in Caprera, Italien.

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