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Denkmal für Dimcho Debelyanov

Denkmäler

Dimcho Velev Debelyanov, ursprünglich Dincho Debelyanov, ist ein gefeierter bulgarischer Dichter, der für seine lyrischen und satirischen Werke bekannt ist, die in verschiedenen Zeitschriften veröffentlicht wurden. Er wurde am 28. März 1887 in Koprivshtitsa als jüngstes von sechs Kindern der Familie von Velyo Debelyanov und Tsana Ilieva Staychina geboren.

Im Oktober 1912, während des Balkankrieges, wurde Debelyanov zum 22. Thrakischen Infanterieregiment in Samokov eingezogen. Zunächst diente er als einfacher Soldat und wurde im September 1913 an die Schule für Reserveoffiziere in Kniazhevo versetzt. Er stieg in den Rängen auf und wurde Leutnant. Mit Ausbruch des Ersten Weltkriegs meldete er sich freiwillig, obwohl er nicht mobilisiert wurde, und bestand darauf, an die Front geschickt zu werden. Um den 29. Januar 1916 meldete er sich freiwillig an der mazedonischen Front, wo er etwa acht Monate diente.

Tragischerweise kam Leutnant Debeljanow in der Nacht des 30. September 1916 in einer Schlacht gegen die Briten ums Leben. Er führte eine Kompanie an und starb am 2. Oktober 1916 gegen 10 Uhr morgens in der Nähe von Gorno Karadjovo (heute Monoklisia). Er war zum Zeitpunkt seines Todes erst 29 Jahre und 6 Monate alt. Seine Beerdigung fand am folgenden Tag in der bulgarischen Kirche in Demirhisar (oder Valovishta, heute Sidirokastro) statt. 1931 wurden seine sterblichen Überreste auf Initiative des Literaturzirkels „Lebendiges Wort“ in seiner Heimatstadt Koprivshtitsa erneut bestattet. Debeljanows Opfer und sein literarisches Wirken sind bis heute ein fester Bestandteil des kulturellen und literarischen Erbes Bulgariens.

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