Das „Kreuz“-Denkmal im Sofiaer Stadtteil Lozenets ist ein ergreifendes Symbol historischer Bedeutung. Seine Entstehung geht auf einen entscheidenden Moment zurück: die Befreiung Bulgariens im Jahr 1878. Als Zeugnis dieses entscheidenden Ereignisses wurde das Steinkreuz an Christi Himmelfahrt errichtet, einem Tag, der für die neu gewonnene Freiheit des Landes von großer Bedeutung war.
Die Erinnerungen der langjährigen Bewohner von Lozen erzählen von der Zeit unmittelbar nach der Befreiung, als die Sofianer dieses Denkmal zu Ehren der gefallenen russischen Soldaten und aus Dankbarkeit errichteten. Dieses Steinkreuz nimmt einen besonderen Platz in der Geschichte Sofias ein und gilt als das älteste Denkmal der Stadt. Seine Weihe durch Exarch Joseph im Mai 1878, genau an Christi Himmelfahrt, verleiht dem Denkmal eine spirituelle Bedeutung, da es 40 Tage nach Ostern stattfand, einer Zeit, die tief in religiösen Bräuchen und nationalem Gedenken verwurzelt ist.
Dieses Denkmal im Stadtteil Lozenets ist ein Symbol der Dankbarkeit, erinnert an die Opfer während der Befreiung Bulgariens und erinnert an den Weg der Nation zu Freiheit und Einheit.
