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Vasil Levski (Bezirk Sofia)

Stadtviertel

Das Levski-Viertel, der älteste Abschnitt des Vasil Levski-Viertels im Stadtteil Poduyane, blickt auf eine reiche Geschichte zurück, die bis ins frühe 20. Jahrhundert zurückreicht. Es liegt im Nordosten Sofias und verläuft westlich entlang des gh.k. „Trockenen Flusses“, während der Boulevard „Botevgradsko Shose“ seinen südlichen Rand bildet. Während einige Karten seinen Bereich südlich der Straße erweitern und ihn als Teil des Levski-Viertels kategorisieren, bezeichnen andere dieses Gebiet als Teil des Viertels „Poduyane“.

Benannt nach dem bulgarischen Revolutionär und Nationalhelden Vasil Levski, unterstreicht die Nähe des Viertels zum Sportstützpunkt des PFK Levski seine kulturelle Bedeutung.

Architektonisch gliedert sich das Levski-Viertel in drei unterschiedliche Teile – Levski B, Levski G und Levski-Stara –, die durch den Vladimir Vazov Boulevard getrennt sind. Das ursprüngliche Levski-Viertel zeichnet sich durch malerische Einfamilienhäuser aus Backstein aus, die vor 1989 erbaut wurden. In den Zonen B und G hingegen sind Plattenbauten zu finden, insbesondere die neuesten Varianten der Baureihe Bs-69-Sf, die in der zweiten Hälfte der 80er und Anfang der 90er Jahre errichtet wurden.

Levski G, Teil des Komplexes, grenzt im Norden an Levski-V, wobei Levski-G das nördlichste Wohngebiet ist. Eine interessante historische Anmerkung weist auf die Existenz zweier weiterer Gebiete hin – Levski-A und Levski-B –, die in einer Verordnung des SOS aus dem Jahr 2008 erwähnt wurden. Stadtpläne weisen diese Grenzen jedoch durchgängig als zu Levski-B gehörend aus. Es wird vermutet, dass die Gebiete A und B aus unbekannten Gründen irgendwann zu Levski-B verschmolzen sind.

Zu den bemerkenswerten Sehenswürdigkeiten und Institutionen im Stadtteil Levski G zählen die Kirche des Heiligen Johannes des Theologen, die Straße „St. Johannes der Apostel“ 199 OU in Block 14, das Möbelhaus Domko und der Lebensmittelladen Bila. Im älteren Teil des Viertels Levski befinden sich bedeutende Einrichtungen wie der erste private Kindergarten und die Grundschule „St. Konstantin und Elena“ in der Bessarabien-Straße 46, die weiterführende Schule „Stefan Karadzha“ 130 in der Konstantin-Fotinov-Straße 118 und das Postamt „Levski G“ in Block 2B, GM City M1. Darüber hinaus befindet sich eine Filiale des DKC 18 in Block 9A, Levski V. Diese Mischung aus historischem Charme und modernen Annehmlichkeiten unterstreicht die Bedeutung des Viertels Levski für Sofias Stadtbild.

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