Kremikovtsi, ein Stadtteil von Sofia, Bulgarien, gehört zum Verwaltungsbezirk Kremikovtsi innerhalb der Metropolitan Municipality. Ursprünglich ein eigenständiges Dorf, wurde Kremikovtsi 1978 in die Stadt Sofia eingemeindet und hat heute etwa 3.300 Einwohner.
Verkehr:
Das Viertel ist an die Buslinie 117 angebunden, die es mit dem Busbahnhof Iztok an der Botevgradsko shose verbindet. Die Linie führt bis nach Bukhovo und zurück.
Religion:
Kremikovtsi weist eine religiöse Vielfalt auf: Etwa drei Viertel der Bevölkerung bekennen sich zum orthodoxen Christentum, während der Rest überwiegend dem Islam angehört.
Bildung:
Kremikovtsi verfügt über eine einzige Schule, die 1873 gegründete „Vasil Levski“-Grundschule 156. Schüler ab der 7. Klasse besuchen in der Regel die Innenstadt.
Wirtschaft:
In der Vergangenheit waren rund 80 % der Einwohner von Kremikovtsi im inzwischen geschlossenen Hüttenwerk „Kremikovtsi“ beschäftigt. Heute pendeln viele Einwohner zur Arbeit in die Innenstadt.
Sehenswürdigkeiten:
Die Fresken in der Kirche „St. Georg der Siegreiche“ im Kremikowski-Kloster wurden 1969 zum Kulturdenkmal erklärt. Auch die Ikonostase der Klosterkirche „Pokrov Bogorodichen“ erhielt 1980 diese Auszeichnung. Im Viertel befindet sich außerdem das Grab von Dimitar Kazaka, einem Tschetnik der Boteva-Gruppe, das 1979 zum Kulturdenkmal erklärt wurde.
