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Gotse Delchev (Viertel)

Stadtviertel

„Gotse Delchev“, ein Wohnkomplex im Süden Sofias, verdankt seinen Namen dem bulgarischen Nationalhelden Gotse Delchev. Der Komplex vereint die ehemaligen Viertel „Emil Markov“, benannt nach dem kommunistischen Aktivisten Emil Markov, und „Motopista“. Eingegrenzt an wichtige Verkehrsadern wie die Boulevards „Bulgarien“ und „Gotse Delchev“, liegt das Viertel in der Nähe wichtiger Sehenswürdigkeiten wie der Sporthalle „Triaditsa“ und dem angrenzenden Südpark. Darüber hinaus grenzt es an den Wohnkomplex „Strelbishte“ und den Stadtteil „Borovo“.

Die historischen Wurzeln des Viertels reichen bis in die 1920er Jahre zurück, als bulgarische Flüchtlinge aus Bitola und Umgebung das Gebiet gründeten. Ursprünglich „Ziegelfabrik“ oder „Tuhla mahala“ (Tula maala) genannt, erhielt das Viertel diese Bezeichnung aufgrund des Lehmabbaus für die Ziegelproduktion im Südpark. Bemerkenswert ist, dass der Tagebau zur Tongewinnung unter dem Lozenets-Krankenhaus bis heute sichtbar ist. In seinen Anfangsjahren entwickelte sich die Ziegelei zu einem der wichtigsten Roma-Viertel Sofias. Mit dem Aufkommen der sozialistischen Plattenbauweise wurde die Ziegelei jedoch schließlich aufgegeben. Die ersten Plattenbauten des Viertels entstanden Ende der 1960er Jahre, gefolgt von einem starken Anstieg der Bauweise mit großformatigen Betonplatten (EPK) in den 1970er Jahren.

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