Gorublyane liegt im Südosten Sofias und ist ein integraler Bestandteil des Bezirks Mladost der Stadt Sofia mit 6.889 Einwohnern. Die bekannte Samokov-Autobahn führt durch Gorublyane und dient als Hauptverbindung nach Samokov und zum bekannten Wintersportort Borovets. Trotz seiner Bedeutung verfügt das Viertel in weiten Teilen noch immer nicht über ein Abwassersystem. In Gorublyane befinden sich die 82. Grundschule „Vasil Evstatiev Aprilov“ und das Gemeindezentrum „Vasil Levski – 1926“. Das Gemeindezentrum ist bekannt für verschiedene Künstlergruppen wie den Tanzclub „Pearls“, die Kindergesangsgruppe „Karamelcheta“ und das Trio „Gorublyane“. Darüber hinaus beherbergt es Akkordeon- und Klavierschulen, die zur kulturellen Lebendigkeit der Gegend beitragen.
Gorublyane zeichnet sich durch seine zahlreichen Autohäuser aus, die zusammen einen der größten Gebrauchtwagenmärkte Südosteuropas bilden. Sowohl die Fußballmannschaft des Viertels, Whirlwind, als auch die Nachwuchsspieler der professionellen Akademik Sofia nutzen das örtliche Stadion zum Training.
Im westlichen Teil von Gorublyane, westlich des Vihar-Stadions, liegt die kleine Wohnsiedlung Gorublyane, die gemeinhin als Experimentalsiedlung bezeichnet wird. Sowohl der Stadtteil Gorublyane als auch die Experimentalsiedlung haben die Postleitzahl 1138.
Historisch gesehen war Gorublyane bis zu seiner Eingemeindung nach Sofia im Jahr 1978 ein eigenständiges Dorf. Überlieferungen zufolge existierte Gorublyane schon vor der osmanischen Herrschaft in Bulgarien.
Während des Balkankrieges 1912 meldeten sich zwei Einwohner von Gorublyane freiwillig in der mazedonisch-odrinischen Miliz. Der Name des Dorfes hat sich im Laufe der Zeit gewandelt und ist im Zografian Pomennik von 1526 bis 1728 als Koroulia verzeichnet. Der Übergang von „k“ zu „d“ im Namen könnte synonym mit dem Wortpaar „koria-gora“ sein. Etymologisch bedeutet Gorublyane „Wald (Wald) mitten auf dem Feld“. Historische Varianten des Namens sind Koruble (1420) und Gurublyan (1576).
