Dianabad, dessen Name sich vom deutschen Begriff „Diana Bad“ ableitet, ist ein markantes Viertel in Sofia, eingebettet in die Region Izgrev. Südöstlich des Stadtzentrums gelegen, besticht dieser Bezirk durch seine strategische Lage und reiche Geschichte.
Nördlich von Dianabad liegt das Viertel „Izgrev“, während der Boulevard „Dragan Tsankov“ die östliche Grenze bildet und es vom Wohngebiet „Iztok“ und „Musagenitsa“ trennt. Im Süden grenzt der Wohnkomplex Dianabad an die pulsierende „Studentenstadt“, während die westliche Grenze vom üppigen Jagdpark geprägt ist. Das Viertel besticht durch üppiges Grün, ein Beweis seiner Entwicklung vor über 30 Jahren.
Dianabad, ehemals bekannt als „Roter Stern“, beherbergt Bildungseinrichtungen wie die 11. Grundschule „St. Pimen Zografski“, die private Schule „St. Kliment Ohridski“ sowie zwei weiterführende Schulen – die 105. Sekundarschule „Atanas Dalchev“ und das private Profilgymnasium „Alexander Duma“. Darüber hinaus verfügt das Viertel über ein Gemeindezentrum und drei Kindergärten, was es zu einem vielseitigen Wohngebiet macht.
In den Sommermonaten ist das Freibad „Diana“ ein beliebter Ort zum Abkühlen. Angrenzend an das Schwimmbad befindet sich der gleichnamige Komplex mit drei Hotels und Tennisplätzen. Der nahegelegene Jagdpark ergänzt das Freizeitangebot für die Bewohner.
Dianabad zeichnet sich durch eine vielfältige Architektur aus. Im südlichen Teil des Komplexes dominieren großflächige Wohngebäude der Serien Bs-2-64, Bs-VIII-Sf und Bs-69-Sf. Der Bezirk beherbergt außerdem mehrere EPK-Hochhäuser und kleine fünfstöckige Backsteingebäude mit Einzeleingängen. In den letzten Jahren wurden zahlreiche neue Backstein-Genossenschaften in die architektonische Vielfalt von Dianabad aufgenommen, die den sich entwickelnden urbanen Charakter widerspiegeln.
