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Bezirk Gevgeli

Stadtviertel

Das Viertel Gevgelijski, offiziell als Wohnkomplex „Gevgelijski“ bezeichnet, ist ein markanter Stadtteil der bulgarischen Hauptstadt Sofia. Es liegt im Nordwesten der Stadt und ist Teil des Stadtteils „Ilinden“. Das Gebiet wird im Süden durch den Zariza-Johanna-Boulevard, im Osten durch den Vardar-Boulevard und im Westen durch die Bogdantsi-Straße begrenzt, wodurch ein dreieckiger Grundriss entsteht.

Die Geschichte dieses Viertels geht auf die Zeit nach dem Ersten Weltkrieg zurück, als bulgarische Flüchtlinge aus den südmazedonischen Städten Gevgeli und Gevgeliisko nach Sofia umsiedelten. Die Zuteilung des Baulandes erfolgte unter der Leitung von Dimitar Dinev und zeugt von der Widerstandsfähigkeit und Anpassungsfähigkeit der bulgarischen Bevölkerung in schwierigen Zeiten.

**Lage:**
Der Stadtteil Gevgelija mit seiner markanten dreieckigen Form wird im Süden durch den Zariza-Johanna-Boulevard, im Osten durch den Vardar-Boulevard und dessen nördliche Verlängerung sowie im Norden durch die Bogdantsi-Straße und die Bahnlinie Sofia-Pernik begrenzt, wo der Westpark beginnt.

**Geschichte:**
Nach dem Ilinden-Preobraschenski-Aufstand und den darauffolgenden Unruhen in Mazedonien suchten viele mazedonische Bulgaren Zuflucht in Bulgarien. Die Viertel des heutigen Ilinden-Viertels entstanden allmählich, wobei der Stadtteil Gevgeli hauptsächlich von Flüchtlingen aus Gevgeli und Umgebung bewohnt wurde. Die Straßennamen im Viertel tragen die historische Erinnerung an ihre Herkunftsorte und ehren das Erbe mazedonischer Dörfer und Helden.

**Verkehr:**
Die zentrale Verkehrsader des Viertels ist der Boulevard „Zaritsa Joanna“, der die Durchfahrt des Busses Nr. 77 ermöglicht. Die U-Bahn-Station „Vardar“ des ersten Durchmessers (Linien M1 und M4) der Sofiaer U-Bahn liegt strategisch günstig am Boulevard und verbessert die Anbindung des Viertels an das städtische Netz.

**Architektur:**
Architektonisch ist das Viertel Gevgelii überwiegend von großflächigen Plattenbauten geprägt, insbesondere aus den Baureihen Bs-VIII-Sf und Bs-69-Sf, die zwischen Ende der 1960er und Ende der 1980er Jahre entstanden. Hinzu kommen EPK-Blöcke, kleine Backsteinbauten aus den 1960er Jahren und neuere Wohngebäude, die die Entwicklung der Architekturstile im Laufe der Jahre veranschaulichen.

**Bildung:**
Im Viertel selbst gibt es zwar keine Schulen oder Kindergärten, aber die nahegelegenen Bildungseinrichtungen in den Vierteln „Sveta Troitsa“ und „Zapaden Park“ kümmern sich um den Bildungsbedarf der Bewohner. Das nächstgelegene Krankenhaus, das MBAL National Cardiology Hospital, befindet sich im Stadtteil „Ilinden“.

Zu den benachbarten Schulen gehören die 3. Sekundarschule „Marin Drinov“, die PGTE „Henry Ford“, die 17. Sekundarschule „Damyan Gruev“, die Berufsoberschule für Lebensmitteltechnologie „Prof. Dr. G. Pavlov“ und die 135. Sekundarschule „Jan Amos Comenius“, die zur Bildungsvielfalt der umliegenden Gebiete beitragen.

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