Benkovski ist ein Bezirk am nördlichen Stadtrand von Sofia, Bulgarien. Er entstand 1954 durch den Zusammenschluss der Dörfer Birimirtsi und Obradovtsi.
Geographie:
– Lage und Größe: Benkovski liegt im Bezirk „Serdika“ der Metropolitan Municipality, etwa 5 km nördlich des Stadtzentrums.
– Grenzen: Der Bezirk grenzt im Osten an die Dörfer Chepintsi und Negovan, im Westen an das Viertel „Iliyantsi“ und das Wohngebiet „Nadezhda“, im Norden an das Dorf Kubratovo und im Süden an die Viertel „Orlandovtsi“ und „Malashevtsi“.
– Geografische Koordinaten: Die geografischen Koordinaten des Viertels „Benkovski“ betragen etwa 42°44′17″ nördlicher Breite und 23°20′36″ östlicher Länge.
Natur:
– Topographie: Benkovski liegt im südöstlichen Teil des Sofia-Feldes, einem ausgedehnten Tal mit einer Länge von 75 km und einer durchschnittlichen Breite von 16 km. Die durchschnittliche Höhe reicht von 545 m am Platz der Nationalversammlung bis 650 m bei Knjaschewo und Mladost 4 und erreicht im Benkovski-Viertel 550 m.
– Flüsse: Vier Flüsse durchqueren das Gebiet, drei davon sind Nebenflüsse des Flusses Iskar. Der Fluss Suhodol fließt östlich des Viertels, mündet in den Fluss Vladai und schließlich in den Fluss Perlov.
– Grundwasser: Das Gebiet verfügt über erhebliches Grundwasser, was zu zahlreichen Brunnen führt. Eine Mineralquelle namens Birimiris wurde 1950 entdeckt, ihre heilende Wirkung ist jedoch kaum noch bekannt.
Demographie:
– Bevölkerung: Die Bevölkerung beträgt ca. 4.500 Einwohner, wobei in den letzten Jahren ein negativer natürlicher Anstieg zu beobachten war. Die Altersstruktur ist von Erwachsenen geprägt, wobei der Frauenanteil höher ist als der Männeranteil.
– Lebenserwartung: Die durchschnittliche Lebenserwartung liegt bei etwa 60 Jahren.
– Eheschließungen und Scheidungen: Die Zahl der Eheschließungen ist in den letzten drei Jahren gestiegen, während die Scheidungsrate weiterhin deutlich niedrig ist.
– Ethnische Struktur: Die ethnische Struktur ist vielfältig. Bulgaren machen 85 % aus, gefolgt von Roma (10 %), Türken (3 %), Armeniern und anderen (2 %).
