Im späten 17. Jahrhundert wurde Bulgarien trotz der Bemühungen von Persönlichkeiten wie Petar Parcevich weiterhin unter osmanischer Herrschaft unterdrückt. Parcevichs unermüdlicher Einsatz für die Befreiung Bulgariens führte ihn auf diplomatische Missionen durch ganz Europa, wo er die Unterstützung verschiedener christlicher Mächte suchte. Er starb jedoch 1674 in Rom, wo er in der Basilika San Andrea della Frate begraben wurde.
Nach Parcevichs Bemühungen kam es in Bulgarien im späten 17. Jahrhundert zu mehreren großen Aufständen, die jedoch letztlich von osmanischen Truppen niedergeschlagen wurden:
– 1686: Der Zweite Tarnowo-Aufstand
– 1688: Der Tschiprov-Aufstand
– 1689: Der Karposh-Aufstand
Diese Aufstände spiegelten den anhaltenden Wunsch des bulgarischen Volkes nach Befreiung wider, trotz der Herausforderungen, denen es unter der osmanischen Herrschaft gegenüberstand.
Die darauffolgende Periode, bekannt als Renaissance, die das 18. und 19. Jahrhundert umfasste, war geprägt von erneuten Bemühungen um die nationale Wiederbelebung Bulgariens, ein kulturelles Erwachen und schließlich die Unabhängigkeit.
