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Regionales Historisches Museum – Montana

100 nationale Touristenattraktionen

Das Regionale Geschichtsmuseum Montana verfügt derzeit über Ausstellungsflächen, Verwaltungsräume und Lagerräume in mehreren Gebäuden.

Das Museum in Montana wird meist mit der Ausstellungshalle in der Graf-Ignatiev-Straße 3 in Verbindung gebracht. Ende April 2018 wurde in dem grundlegend renovierten Gebäude die temporäre Ausstellung „Montana im Wandel der Jahrhunderte – Wochentage und Feiertage“ präsentiert. Anhand ausgewählter Exponate verdeutlichen die Museumsexperten die wichtigsten Trends in der Entwicklung des sozioökonomischen und kulturell-pädagogischen Lebens der Region. Der chronologische Rahmen der Ausstellung ist äußerst breit gefächert – von den ersten Zeugnissen menschlicher Präsenz in der Kupfersteinzeit (Kupferzeit) bis zum Beginn des 21. Jahrtausends.

Neben der bereits erwähnten Ausstellung finden in der Ausstellungshalle des Regionalen Geschichtsmuseums Montana weitere temporäre Ausstellungen statt, die auf der Website des Museums ausführlich vorgestellt werden.

Gäste und Einwohner der Stadt Montana können ihren Spaziergang durch die Zeit fortsetzen, indem sie die anderen Ausstellungsräume von RIM-Montana besuchen: das sogenannte Michaelshaus, das daneben gelegene Lapidarium und schließlich, aber nicht zuletzt, die Kiril-Petrov-Kunstgalerie.
„Mihailovata Kashta“ (Tscherkowna-Straße, Nr. 17) ist das älteste erhaltene Gebäude im Renaissance-Stil auf dem Gebiet des heutigen Montana. Es wurde 1955 unter dem Namen „Christo-und-Iwan-Mihailovi-Haus – Museum“ museal genutzt. Derzeit bietet „Mikhails Haus“ Besuchern die 2001 eröffnete Ausstellung „In der Welt von Oma und Opa“, die das städtische und ländliche Leben in der Region vom Ende des 19. bis Anfang des 20. Jahrhunderts präsentiert. Aufgrund von Restitutionsansprüchen wurde in einem der Räume eine „Gönnerecke“ mit Möbeln, Büchern und Fotos eingerichtet, die verschiedene Aspekte des Privatlebens des prominenten kommunistischen Funktionärs Hristo Mihailov, dessen Namen die Stadt bis 1993 trug, beleuchten.

Das „Lapidarium“ (Tscherkowna-Straße, Nr. 17) – eine archäologische Freilichtausstellung – umfasst 56 in Montana entdeckte epigraphische Denkmäler aus der Römerzeit. Die Artefakte werden in einer Parkanlage (dem sogenannten „Papstgarten“) auf einer Fläche von 700 m² ausgestellt.

In der Dauerausstellung der Kunstgalerie „Kiril Petrov“ (Zar-Boris-III.-Straße, Nr. 17A) sind grafische, malerische und plastische Werke zu sehen, die verschiedene Entwicklungsstadien der bulgarischen bildenden Kunst repräsentieren. Es handelt sich um Werke der „Klassiker der bulgarischen Malerei“ sowie der „Plowdiw-Malerschule“. Zu ihnen zählen Ivan Mrkvichka, Yaroslav Veshin, Nikolay Pavlovich, Alexander Mutafov, Atanas Mihov, Vladimir Dimitrov-Maistora, Stefan Ivanov, Bencho Obreshkov, Ivan Milev, Georgi Bozhilov, Dimitar Kirov und Encho Pironkov. Es gibt auch Werke zeitgenössischer Autoren – Landsleute wie Galilei Simeonov, Teodosi Antonov, Venelin Zahariev, Nikolay Penkov und andere.

Die Ausstellungsräume der Galerie werden rege für verschiedene Wechselausstellungen genutzt und sind Gastgeber für Konzerte, literarische und lokalgeschichtliche Lesungen, historische Vorträge, Buchpräsentationen und vieles mehr.

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