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Regionales historisches Museum, Jambol

100 nationale Touristenattraktionen

Das Historische Museum von Jambol verdankt seine Entstehung der selbstlosen Sammel- und Forschungstätigkeit lokaler Intellektueller, die den Grundstein für die historische Forschung in der Region legten. Bereits 1886 wurde auf Initiative von Prof. Petar Noikov die erste Museumssammlung in der dreiklassigen Jungenschule in Jambol eingerichtet. Auch die Archäologische Studentengesellschaft Diana (gegründet 1925) richtete 1926 eine Museumssammlung ein. Zu dieser Zeit gründeten namhafte lokale Intellektuelle die zivile archäologische Gesellschaft „Diampolis“, die sich aktiv auf dem Gebiet der Archäologie und Ethnographie engagierte. Die von diesen Gesellschaften gesammelten Exponate wurden bis 1936 im Gebäude des Pädagogischen Gymnasiums von Jambol aufbewahrt. 1948 schlug die Abteilung „Museen und Galerien“ des Komitees für Wissenschaft, Kunst und Kultur der GNS-Jambol in einem Schreiben vor, in ihren Haushalt für 1949 die Stelle eines „Assistenten für Altertümer“ und Museumsräume aufzunehmen.

Am 26. Januar 1952 wurde Weneta Dachewa zur Direktorin des Museums und der Gemäldegalerie ernannt. Dieser Akt markiert den Beginn des Museums als Institution. Das Museum wurde am 2.6.1953 als Museum der revolutionären Bewegung offiziell eröffnet. Bis 1955 war W. Dachewa die einzige Herausgeberin.

Anfangs bestand das Museum aus drei Abteilungen: einer historischen (einschließlich der historischen Entwicklung von Jambol und der Region von der Vorgeschichte bis 1944); einer Abteilung für sozialistischen Aufbau (mit den Ereignissen nach 1944) und einer naturwissenschaftlichen Abteilung. Die ersten Exponate sind Teil der Museumssammlung der archäologischen Gesellschaften. Allmählich wuchs die Museumstätigkeit und die Zahl der dort tätigen Spezialisten.

Die Bestände des Museums (Haupt- und Nebenmuseum) umfassen insgesamt rund 90.000 Exponate zur Geschichte der Ureinwohner, einige davon von unschätzbarem wissenschaftlichen Wert, die auf die jeweiligen Abteilungen verteilt sind.
Gemeinsam mit der Organisation JOCV (Japanese Overseas Cooperation Volunteers) führte das Museum ein Pilotprojekt zur Computerisierung der Museumsarbeit durch. Im Ergebnis wurde ein Programm zur computergestützten Bearbeitung von Museumsausstellungen entwickelt und eine Datenbank für die vorhandenen Museumsfonds eingerichtet. Ein internes Computernetzwerk wurde im Museum eingerichtet.

Dank seiner reichen Mittel und qualifizierten Fachkräfte hat das Regionale Geschichtsmuseum Jambol in den vergangenen Jahren mehr als 30 große Ausstellungen zur Geschichte der Stadt und der Region organisiert. Das Museum verfügt über Dutzende wissenschaftlicher und populärwissenschaftlicher Publikationen zu verschiedenen regionalgeschichtlichen Themen. 1995 begannen Museumsfachleute mit der Veröffentlichung der „Nachrichten des Jamboler Museums“. Die Mittel des Museums werden jährlich durch Sammlungstätigkeiten und Spenden sowie durch die jahrzehntelangen Ausgrabungen der antiken Stadt Kabile und eines prähistorischen Siedlungshügels in der Nähe des Dorfes Drama aufgestockt. Ergebnisse dieser Studien sind drei internationale Symposien zum Thema „Siedlungsleben in Thrakien“ und zahlreiche wissenschaftliche Publikationen.

Öffnungszeiten:
Öffnungszeiten:
Montag – Freitag: 8:00 bis 12:00 Uhr und 13:00 bis 17:00 Uhr
Samstag und Sonntag: Feiertage (Öffnungszeiten nur nach vorheriger Anfrage)

Eintrittspreise:
Eintritt für Erwachsene: 5,00 BGN
Eintritt für Schüler, Studenten und Erwachsene über 65 Jahre: 4,00 BGN
Gruppenticket für 20 und mehr Erwachsene zwischen 18 und 65 Jahren: 3,00 BGN pro Besucher
Gruppenticket für 20 und mehr Studenten, Studenten und Erwachsene über 65 Jahre: 2,00 BGN pro Besucher
Familienbesuch: Erwachsene: 4,00 BGN, Kinder von 7 bis 18 Jahren: 2,00 BGN

Vortragspreise:
Überblicksvortrag: 5,00 BGN
Fachvortrag: 15,00 BGN

Kontakt:
Regionales Historisches Museum – Jambol
Bulgarien Jambol 8600ul. „Weißes Meer“ 2
Telefon: 046/66 34 03

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