Die Geschichte des Museums begann 1883, als Offiziere der Donauflottille in Russe mit dem Sammeln von Antiquitäten begannen. Von seiner Gründung bis 1955 trug es den Namen „Schifffahrtsmuseum“, und seine erste öffentliche Ausstellung wurde 1923 eröffnet. Seit 1955 befindet es sich im heutigen Gebäude, als es dem Verteidigungsministerium unterstellt und in Marinemuseum umbenannt wurde.

Die Ausstellung des Museums umfasst fast 1.000 Exponate, was nur einem Prozent seines Gesamtbestands entspricht. Sie zeichnet die Schifffahrt entlang der Küsten unseres Landes seit der Antike chronologisch nach. Die Steinanker zeugen von der Schifffahrt entlang der westlichen Schwarzmeerküste seit der Zeit der Argonauten und des Trojanischen Krieges.

Eine Rekonstruktion des Frachtraums eines antiken Schiffes, beladen mit Amphoren, trägt zu unseren Vorstellungen von der fernen Zeit des Ruderns bei. Die Rekonstruktion des Kanonendecks eines Kriegsschiffs aus dem 18. Jahrhundert vermittelt anhand von Bildern, Fototafeln und Soundeffekten einer Seeschlacht ein umfassenderes Verständnis des Schiffes als Kriegsmittel. Die Originalobjekte – Funde vom Meeresboden, das Rohr einer Schiffskanonen, Erz von einem Segelschiff, Schiffsausrüstung und Waffen – sind durch ihre Authentizität unersetzlich. Im Museum kann man durch die Rekonstruktion des Meeresbodens auch unter den Meeresspiegel „tauchen“.

Ein Exponat, das in keinem anderen bulgarischen Museum zu finden ist, sind die Bugfiguren. Sie verkörpern die Würde des Schiffes und bringen seiner Besatzung Glück. Das Museum bewahrt auch einen Teil der Ausrüstung des ersten Schiffes, das Bulgarien nach der Befreiung kaufte – der Yacht „Alexander I“.
Die bulgarische Seefahrts- und Marinegeschichte lässt sich auch anhand von Schiffsmodellen nachvollziehen. In der Freilichtausstellung des Marinemuseums können Sie Sammlungen von Seeminen, Ankern, Schiffs- und Küstengeschützen, zwei Hubschraubern, der Yacht „Kor Karoli“ und dem Torpedoboot 123 K besichtigen. Das attraktivste Exponat des Marinemuseums ist das Museumsschiff „Druzki“. Es wurde Anfang des 20. Jahrhunderts erbaut und ist heute das weltweit einzige erhaltene Torpedoboot dieser Klasse.

Öffnungszeiten:
Ausstellung:
Winteröffnungszeiten (1. November bis 30. März)
9:30 bis 17:30 Uhr. Feiertage: Sonntag und Montag.

Sommeröffnungszeiten (1. April bis 30. Oktober)
10:00 bis 18:00 Uhr. Feiertage: Montag.

Verwaltung:
8:30 bis 17:00 Uhr. Ruhetage: Samstag und Sonntag

Ticketpreise:
Kinder bis 7 Jahre sind vom Eintritt befreit.
Für Schüler, Studenten, Rentner und Menschen mit Behinderung: 2 BGN.
Für Militärangehörige: kostenlos. Familienticket: 12 BGN.
Wechselausstellung: 3 BGN.
Außenausstellung: 3 BGN.
Besichtigung der Innen-, Außen- und Wechselausstellung: 8 BGN.
Besichtigung des Museumsschiffs „Drazki“: 6 BGN (Kinder bis 7 Jahre in Begleitung eines Erwachsenen).
Erwachsenengruppe (12–20 Personen) pro Person: 6 BGN.
Freier Eintritt: jeden letzten Mittwoch im Monat.

KONVERSATIONEN:
Konversation (allgemein) auf Bulgarisch/in einer Fremdsprache – 30 BGN.
Fachgespräch (fachlich) auf Bulgarisch/in einer Fremdsprache – 60 BGN.
Bildungsprogramm – 30 BGN.

Kontakt:
Adresse: Stadt Varna 9000, Primorski-Boulevard Nr. 2
Telefon und Fax: 052/ 731 523

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