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Historisches Museum, Plovdiv

100 nationale Touristenattraktionen

Der Name „Kreuzung der Zivilisationen“ trifft diese Stadt voll und ganz. Wichtige Verkehrsadern verlaufen durch sie und verbinden Ost und West, das Schwarze Meer mit der Adria und das Mittelmeer mit der Ostsee. Das malerische Plovdiv, älter als berühmte Städte wie Karthago, Konstantinopel, Athen und Rom, ist eine Symbiose unterschiedlicher Einflüsse, besitzt aber dennoch eine eigene kulturelle Identität.

Der beste Beweis dafür ist das architektonisch-historische Reservat „Alt-Plovdiv“, gelegen auf dem Trihillum des antiken Trimontiums. Es wird oft als Freilichtmuseum bezeichnet, ist aber gleichzeitig auch ein Ort pulsierenden Lebens – eine wunderbare Symbiose aus archäologischen Museen und Galerien, antiken Gebäuden und reich verzierten religiösen Tempeln, kleinen Innenhöfen und geschäftigen Kopfsteinpflasterstraßen – gemütlich und zugleich kosmopolitisch.

Hier lässt sich die Entwicklung der Wohnarchitektur der Renaissance nachvollziehen – markante Häuser, die dazu beitrugen, dass „Alt-Plovdiv“ 1979 für seinen Beitrag zur Erhaltung bedeutender Denkmäler der Vergangenheit mit einer europäischen Goldmedaille ausgezeichnet wurde. Es ist schwierig, die wichtigsten Sehenswürdigkeiten einer Stadt wie Plovdiv zu nennen, doch einige sollte man auf keinen Fall verpassen.

Dazu gehört vor allem das Historische Museum mit seinen vier Abteilungen in drei bemerkenswerten Gebäuden. Die Ausstellung „Bulgarische Wiedergeburt“ befindet sich im Haus des reichen Kaufmanns und Abtes Dimitar Georgiadi. Hier sind Dokumente, Habseligkeiten und Wertgegenstände bedeutender Persönlichkeiten zu sehen, die zu unserer kirchlichen und nationalen Unabhängigkeit beigetragen haben. Das Gebäude der ehemaligen Regionalversammlung beherbergte die umfangreichen Sammlungen der Abteilung „Union des Fürstentums Bulgarien mit Ostrumelien 1885“.

Am selben Ort befindet sich die Abteilung „Neue Geschichte“, in der der Schwerpunkt auf der Ersten Weltausstellung von 1892 und dem wirtschaftlichen und kulturellen Aufstieg der Stadt zwischen den beiden Weltkriegen liegt. Im Hausmuseum „Hristo G. Danov“, in dem der „bulgarische Gutenberg“ bis zu seinem Tod 1911 lebte, ist die bemerkenswerte Ausstellung „Buchverlagswesen in Plovdiv und der Region Plovdiv während der Renaissance“ zu sehen.

Öffnungszeiten:
Montag – Freitag: 8:00 – 17:00 Uhr
Samstag und Sonntag: Feiertage

Eintrittspreise:
Erwachsene 4 BGN
Studenten 1 BGN
Familienkarte (Eltern mit einem, zwei oder mehr Kindern) 5 BGN
Großeltern- und Enkelkarte (mit einem, zwei oder mehr Enkelkindern) 3 BGN
Überblicksvortrag 10 BGN
Fachvortrag/Museumsführung 20 BGN
Fremdsprachenvortrag 20 BGN
Kinder bis 7 Jahre und sozial Benachteiligte frei

Kontakt:
Telefon: 032/629409
Fax: 032/269955
Website

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