Beeindruckend ist auch der Gedenkkomplex „Verteidiger von Stara Sagora“, der an die Schlacht vom 31. Juli 1877 erinnert, als die bulgarische Miliz unter der gehissten Samara-Flagge ihre Feuertaufe erlebte. Das 50 Meter hohe Denkmal ähnelt einer gehissten Flagge. An seinem Fuß befindet sich das Beinhaus der Toten, ein ewiges Feuer brennt, und die skulpturale Komposition aus sechs Milizionären und einem russischen Offizier symbolisiert die sechs bulgarischen Trupps, die unter dem Kommando russischer Offiziere zum ersten Mal in die Schlacht zogen.
Die Samara-Flagge ist eine der berühmtesten Trikolore der bulgarischen Armee. Sie wurde von Nonnen aus der Stadt Samara geschaffen und den Milizionären während des Russisch-Türkischen Krieges geschenkt. Viele Fahnenträger kamen ums Leben, doch sie ließen nicht zu, dass die Flagge in die Hände des Feindes fiel. Nach dem Krieg wurde sie in Radomir aufbewahrt, woher ihr letzter Fahnenträger, Nikola Korchev, stammte.
Öffnungszeiten:
Freier Eintritt.
Führungen im Regionalhistorischen Museum können telefonisch unter +359 42/ 919 214 angefordert werden.
