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Denkmal für Hristo Botev und seine Mannschaft

100 nationale Touristenattraktionen

Es gibt viele Denkmäler, die den Heldentaten von Christo Botew und seinen Tschetniks gewidmet sind, doch eines der eindrucksvollsten und geschichtsträchtigsten steht in Kosloduj. Das ist nur natürlich, denn von hier aus reisten sie in die Ewigkeit, um für immer im Gedächtnis der Bevölkerung zu bleiben. Das erste Fest, damals „Mahl“ genannt, veranstalteten die Einwohner von Kosloduj bereits im Mai 1878.

Es wurden 200 Lämmer geopfert, eines für jeden gefallenen Tschetnik. Der Ort heißt noch heute Obrok. Damals wurde am Ufer ein Milizkreuz aus Akazienholz errichtet, das der Daskal Mladen Pawlow angefertigt hatte. 1882 wurde dort, wiederum auf Initiative der Anwohner, ein steinernes Gelübdekreuz aufgestellt, und 1932 entstand auf dem Krushov Bair (in unmittelbarer Nähe des Landeplatzes der Truppen) ein lebendiges Denkmal – die Initialen von Christo Botew, umrahmt von Akazienbäumen. Zwei Jahre später leisteten die Einwohner von Kosloduj zehn Tage lang ehrenamtlich Arbeit und schafften den Baluster ab, der für die Errichtung eines eindrucksvollen Denkmals am Ufer benötigt wurde. Schöpfer des Denkmals war der Konfluenzer Stefan Peitschew.

Die Einweihung sollte am 1. September 1939 stattfinden, doch an diesem Tag erklärte Deutschland Polen den Krieg, und die feierliche Eröffnung wurde bekannt. 1947 wurde die Büste von Christo Botew, die 1936 von den Kadetten der königlichen Militärschule gestiftet worden war, auf einem Sockel im Zentrum von Kosloduj aufgestellt. Jedes Jahr am 2. Juni strömen zahlreiche Menschen hierher, um einer der bedeutendsten Persönlichkeiten der bulgarischen Geschichte ihren Respekt und ihre Ehrerbietung zu erweisen.

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