Die Felsen von Belogradtschik werden oft als ein von Gott berührter Ort bezeichnet, und das ist wahr. Deshalb rief Konstantin Irechek bei seinem Besuch zu Recht erstaunt aus: „Das kann man nicht mit Worten beschreiben, das muss man gesehen haben!“ Vor etwa 230 Millionen Jahren lagerten sich in diesem Gebiet sandig-mergelige Gesteine ab. Später wurden sie vom Meer überflutet, auf dessen Grund sich der von den Flüssen mitgebrachte Sand, Kies und Ton ablagerte. So entstanden Konglomerate, die als Buntsandstein bekannt sind. Durch das Eisenoxid erhielten sie einen rötlichen Farbton. Im Jurazeitalter lagerten sich darüber graue und cremeweiße Kalksteine ab. Mit der Faltung des Balkangebirges wurde dieses Gebiet trockengelegt.
Im höchsten Teil entstanden Risse, wo Wasser, Wind und Temperaturschwankungen ihre zerstörerische Wirkung entfalteten. Aufgrund ihrer unterschiedlichen Härte zerbröckelten die Sandsteine ungleichmäßig. So entstand dieses unglaublich schöne Felsspektakel.
Die menschliche Vorstellungskraft hat auch viele Legenden hervorgebracht, von denen die bekannteste die der Madonna ist – einer jungen Nonne, die sich dem römischen Patrizier Antonio widmete. Fast alle Felsformationen haben Namen: Die Steinhochzeit, der Reiter, das Schulmädchen, der Derwisch, die Hirtin, das Kamel, der große Gesetzlose, die Burg, der Löwe, Adam und Eva, die Pilze … und viele mehr.
Der Name Belogradtschik leitet sich vom „weißen Gebäude“ der Festung Kaleto ab.
Sie besteht aus drei Teilen, die jeweils unabhängig voneinander geschützt werden können. Die Stadt selbst entstand mit ihrem Bau, und ihr Schicksal war schon immer mit ihr verbunden. Heute gehört Kaleto zu den am besten erhaltenen bulgarischen Festungen. Sowohl sie als auch die Stadt wurden mehrfach von Byzantinern, Bulgaren und Türken zerstört und wieder aufgebaut.
Ein steinernes Märchen und ein Spektakel – sie werden zu Recht die Belogradtschik-Felsen genannt. Sie sind ein einzigartiges Naturphänomen, das weltweit seinesgleichen sucht. Und für uns ist es umso wichtiger, dass sie Teil der bulgarischen Natur sind.
Arbeitszeiten:
Vom 1. Januar bis 31. März: 9:00–17:00 Uhr. Letzter Einlass: 16:00 Uhr.
Vom 1. April: 9:00–18:00 Uhr. Letzter Einlass: 17:00 Uhr.
Vom 1. Mai: 9:00–19:00 Uhr. Letzter Einlass: 18:00 Uhr.
Vom 1. Juni bis 31. August: 9:00–20:00 Uhr. Letzter Einlass: 19:00 Uhr.
Vom 1. September: 9:00–19:00 Uhr. Letzter Einlass: 18:00 Uhr.
Vom 1. Oktober: 9:00–18:00 Uhr. Letzter Einlass: 17:00 Uhr.
Vom 1. November bis 31. Dezember: 9:00–17:00 Uhr. Letzter Einlass: 16:00 Uhr.
Eintrittspreise:
Ermäßigte Eintrittskarte: Schüler, Studenten und Rentner: 4,00 BGN
Normalkarte: Erwachsene: 6,00 BGN
Vortrag: 10,00 BGN
Familienkarte (Eltern mit Kindern unter 18 Jahren): 12,00 BGN
Audioguide: 6,00 BGN
Für Gruppen ab 10 Personen (gegen Vorlage einer Teilnehmerliste durch den Leiter): Schüler, Studenten und Rentner: 3,00 BGN; Erwachsene – 5,00 BGN
Kombiticket: Festung „Kaleto“ + Höhle „Magura“ + Historisches Museum + Naturhistorisches Museum + Kunstgalerie – 22,00 BGN
Parken:
Auto – 2,40 BGN, Bus – 6,00 BGN
Kontakt:
Kasse 093653022
