Das Museum für Thrakische Kunst im Dorf Alexandrowo wurde mit japanischer finanzieller Unterstützung errichtet und 2009 im Beisein von Fürst Akishino und seiner Frau eröffnet. Hier kann man viel lernen, denn die geografische Lage des antiken Thrakiens machte es schon immer zu einer Brücke zwischen Ost und West, Nord und Süd. Zahlreiche Stämme und Völker zogen durch diesen natürlichen Knotenpunkt, und die Thraker waren gezwungen, ständig um den Schutz ihres Landes zu kämpfen.
Im Pantheon der Thraker herrschte die Große Muttergöttin. Einzelne Stämme gaben ihr unterschiedliche Namen: Bendida, Zerinthia. Die Griechen nannten sie Artemis, Hekta, Aphrodite.
Wie die meisten antiken Völker konnten die Thraker Naturphänomene nicht erklären. Sie verehrten Felsen, Höhlen, Heilquellen als heilig … Sie glaubten, dass diese von Gottheiten bewohnt waren, zu denen sie beteten, denen sie Geschenke darbrachten und Heiligtümer errichteten.
Öffnungszeiten:
Öffnungszeiten:
Juni bis August: 9:00–18:00 Uhr.
September bis Mai: 9:00–17:00 Uhr.
Montag bis Feiertag
Eintrittspreise:
Erwachsene: 4 BGN,
Studenten, Rentner: 2 BGN,
Kinder bis 7 Jahre und Menschen in Not: frei.
Vortrag: 6 BGN.
Kontakt:
Museumszentrum „Thrakische Kunst in den östlichen Rhodopen“, 6351 Aleksandrovo, Gemeinde Haskovo, Bulgarien
